Loading...
Home 2017-12-11T14:39:49+00:00

Person

Prof. Dr. Horst Niesyto

Mir war es stets ein zentrales Anliegen, die Subjekt- und Handlungsorientierung in der Medienpädagogik mit sozialen und gesellschaftlich strukturellen Fragen zusammenzubringen.

Jhg. 1952, Studium der Diplompädagogik in Tübingen und Freiburg, hauptberufliche Tätigkeit in der außerschulischen Jugendarbeit und Jugendbildung in Frankfurt/Main, Erbach/Odenwald und Karlsruhe (1977-1996), Promotion über „Erfahrungsproduktion mit Medien“ an der Universität Tübingen, Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der PH Ludwigsburg (1997-2017), Sprecher der Initiative Keine Bildung ohne Medien! (2009-2014) und Vorsitzender der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (2008-2012), seit Oktober 2017 im Ruhestand.

Aktuelles
PERSÖNLICHE WEBSEITE – PH LUDWIGSBURG

Aktuelles

MATERIAL

Hier finden Sie aktuelle Beiträge und Veröffentlichungen.
Under Digital Fire – Herausforderungen für die medienpädagogische Professionalisierung

Keynote am 17.11.2017 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) „Futurelab Medienpädagogik: Qualität – Standards – Profession“ in Frankfurt/Main

In einer historischen Epoche, in der Globalisierung und Digitalisierung nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche nachhaltig verändern, wird Medienbildung zu einer Kernaufgabe von Bildung. Zweifelsohne gibt es in Deutschland einen großen Nachbedarf in der breitenwirksamen Förderung von Medienkompetenz und Medienbildung. Technologiegetriebene Vorstellungen sind allerdings nicht geeignet, um medienbezogene Bildungs- und Lernprozesse zu fördern. Angesichts einer rasant zunehmenden digitalen Vermessung und Kommerzialisierung des Alltagslebens ist es wichtig, Fragen nach Sinn und Bedeutung jenseits quantifizierender, technologie- und wirtschaftsgetriebener Prozessstrukturen zu stellen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind darin zu unterstützen, digitale Medien selbstbestimmt und kompetent zu nutzen und sich differenziert mit Medienangeboten und Medienentwicklungen auseinanderzusetzen. Hierfür ist es notwendig, medienpädagogische Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote erheblich auszubauen. Der Vortrag skizziert anhand einzelner Handlungsfelder den Stand der medienpädagogischen Professionalisierung. Dabei werden auch Aspekte wie digitale Medien und soziale Ungleichheit, Verhältnis von Medienbildung und informatische Bildung und der Vorschlag zu einer Grundbildung Medien für alle pädagogischen Fachkräfte thematisiert.

Ein Videomitschnitt des Vortrags wird im Dezember 2017 auf der Website der GMK zugänglich sein.

Vortragsfolien herunterladen

TÄTIGKEITEN

Arbeit

EINE AUSWAHL

Hier finden Sie eine kleine Auswahl vergangener und aktueller Tätigkeiten sowie von Artikeln und Beiträgen.
PROJEKT DILEG-SL

Dileg-SL ist ein medienpädagogisches Entwicklungsprojekt, welches von 2016-2018 an der PH Ludwigsburg und an der Rosensteinschule in Stuttgart stattfindet. In acht Teilprojekten werden verschiedene Konzepte erprobt, um Bildung und Lernen mit digitalen Medien an der Grundschule zu fördern. Das Projekt wird von der Deutschen Telekom Stiftung gefördert.  Nähere Informationen zum Projekt

KEINE BILDUNG OHNE MEDIEN!

Die Initiative „Keine Bildung ohne Medien!“ geht auf das Medienpädagogische Manifest zurück, das 2009 von zentralen medienpädagogischen Einrichtungen in Deutschland veröffentlicht und von über 1.300 Personen und Organisationen unterzeichnet wurde. Die Initiative strebt eine breitenwirksame, systematische und nachhaltige Verankerung von Medienpädagogik in allen Bildungsbereichen der Gesellschaft an.

SYMPOSIUM „MEDIENKRITIK IM DIGITALEN ZEITALTER“

Das Symposium am 13. Juli 2017 stand in Zusammenhang mit meiner Verabschiedung (Pensionierung) und meiner Abschiedsvorlesung an der PH Ludwigsburg. Zum Thema des Symposiums ist ein Sammelband in Vorbereitung, den ich ca. Mitte 2018 zusammen mit Heinz Moser im Verlag kopaed (München) herausgeben werde. Das Symposium wurde von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) gefördert.
Zur Online-Dokumentation des Symposiums und der Abschiedsvorlesung

AUSGEWÄHLTE BEITRÄGE
  • Medienpädagogik und digitaler Kapitalismus. Für die Stärkung einer gesellschafts- und medienkritischen Perspektive. [Lesen]
  • Beitrag Medienkritik und pädagogisches Handeln [Lesen]
  • Kurzes Statement zu politisch-kultureller Medienbildung [Anhören]
  • Beitrag zum Thema Medienbildung in der Bildungsplanreform 2016 [Lesen]
Kontakt

KONTAKT

NACHRICHT HINTERLASSEN

Gerne können Sie mir über das untenstehende Kontaktformular eine Nachricht mit Ihrem Anliegen hinterlassen.